Implantat


Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben: Zahnersatz auf Implantaten ist in vielen Fällen die beste Lösung. Implantate bilden die Basis für eine natürlich wirkende Zahnästhetik, garantieren einen festen Halt und reduzieren den Knochenabbau in zahnlosen Kieferabschnitten.

Zahnimplantate steigern Ihre Lebensqualität!

Unter einer Implantation versteht man einen chirurgischen Eingriff, der normalerweise unter Lokalanästhesie durchgeführt wird. Implantate sind eine langfristige Lösung, die viele Vorteile gegenüber anderen Techniken eines Zahnersatzes haben.


Was ist ein Implantat?

Ein Implantat besteht aus mehreren Komponenten: Herzstück ist der Implantatkörper, eine künstliche Zahnwurzel aus gewebefreundlichem, reinen Titan oder Zirkonoxid (metallfrei). Diese Materialien rufen keinerlei allergische Reaktionen hervor. Die Implantate setzen wir in den Ober- oder Unterkiefer ein und schaffen damit die Basis für den sichtbaren Teil des Implantates, der Suprakonstruktion. Festsitzende Kronen, Brücken, aber auch herausnehmbare Prothesen finden auf dem Implantat optimalen Halt. Idealerweise hören Sie vor der Implantation mit dem Rauchen auf. Nur unter diesen Voraussetzungen verläuft die Heilung schnell. Wir beraten Sie gerne und liefern wertvolle Tipps für eine perfekte Mundgesundheit.


Was passiert bei der Implantation?

Implantate sind, belegt durch wissenschaftliche Dokumentationen über 40 Jahre, die sichersten Lösungen bei Zahnverlust. Damit das auch für Sie gilt, ist in allen Phasen der Behandlung und auch danach eine gründliche Reinigung und Pflege der Implantate besonders wichtig. Kommen Sie regelmäßig zur Kontrolle und Implantatreinigung in unsere Zahnarztpraxis. Wir kontrollieren und reinigen Implantate, Zähne und Zahnfleisch. Die professionelle, sehr aufwändige Implantatreinigung dauert zwar länger als die herkömmliche Zahnreinigung, trägt aber wesentlich dazu bei, dass Ihre Implantate lange halten.

Die Vorteile von Implantaten im Überblick:

1. Langfristige Lösung, mehr Sicherheit und Lebensfreude
2. Eine natürlich wirkende Zahnästhetik sowie sehr hoher Kau– und Tragekomfort
3. Festsitzender & belastbarer Zahnersatz, der Kieferknochen bleibt stabil
4. Kein Beschleifen und Beschädigen von Nachbarzähnen



Häufig gestellte Fragen / FAQ

Eine Implantation ist meist harmloser als eine Zahnextraktion, da sie im nicht entzündlichen Gewebe stattfindet. Die Dauer richtet sich nach der Anzahl der Implantate und kann von einer halben Stunde bis zu 2 Stunden dauern. Eine Implantation ist eine Operation mit allen dazu gehörigen Konsequenzen. Je besser dieser Eingriff geplant ist und je kürzer er dauert und umso erfahrener der Chirurg ist, desto weniger Schmerzen sind zu erwarten. In der Regel muss man keine Antibiotika nehmen, um einer Infektion vorzubeugen.
In den ersten 48 Stunden kann die Schwellung zunehmen, körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten vermieden werden. Essen ist erlaubt sobald die Wirkung der Lokalanästhesie nachlässt, wobei in den ersten Tagen zu heiße Speisen und Getränke zu vermeiden sind. Je nach Größe des Eingriffs und Anzahl der Implantate, die gesetzt wurden, muss manchmal auch in der ersten Zeit auf zu harte und besonders bröselige Nahrung verzichtet werden.
Die durchschnittliche Einheildauer für Implantate beträgt bei guter Knochenqualität sechs bis acht Wochen und bei weichem Knochen oder nach einem Knochenaufbau minimal 12 Wochen. Nach dieser Zeit kann mit der Anfertigung der Implantatversorgung in der Regel begonnen werden. In manchen Fällen kann man für diese Zeit ein Provisorium anfertigen, damit der Patient keine Zahnlücke hat.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass der Knochen in den das Implantat oder die Implantate gesetzt werden sollen, breit und hoch genug ist. Um das herauszufinden sind oft 3D-Röntgen, die über das Knochenangebot Auskunft geben, notwendig. Sollte das Knochenangebot nicht ausreichen, gibt es spezielle Techniken um dieses zu vergrößern. Das kann aber bedeuten, dass zuerst ein Knochenaufbau stattfinden muss und in einem weiteren Schritt erst implantiert werden kann. Wichtig ist auch, dass ein Implantat in einen Mund mit gesundem Zahnfleisch gesetzt wird. Das kann bedeuten, dass eine Parodontalbehandlung der Implantation voran gehen muss.
Zur Implantat-Planung gehört auch eine genaue Anamnese, in der bestehende Grunderkrankungen (Diabetes, Osteoporose, Krebserkrankungen, etc.) und eingenommene Medikamente (blutverdünnende Präparate) erfasst werden. Diabetiker sollten gut eingestellt sein, da zu große Schwankungen des Blutzuckerspiegels die Einheilung der Implantate gefährden können. Patienten, die blutverdünnende Medikamente (Herzrhytmusstörungen oder nach einem Schlaganfall) nehmen, müssen das dem Implantologen mitteilen, damit er auf die speziellen Bedürfnisse eingehen kann. Die Einnahme der Medikamente ist aber dennoch nicht als kritisch zu sehen, da es sich bei der Implantation um einen kleinen Eingriff handelt. Selbst Patienten mit einer Chemotherapie können implantiert werden, wenn der Implantologe den Zeitpunkt mit dem Onkologen koordiniert. Viele Patienten glauben, dass sie wegen ihrer Osteoporose keine Implantate bekommen können, das kann man aber nicht so allgemein sehen. Auch hier gilt es bei Implantatwunsch, den richtigen Zeitpunkt mit dem geringsten Risiko zu finden.
Die Zahnimplantologie gibt es seit 1965, Bei uns werden Implantate seit 25 Jahren routinemäßig eingesetzt.
85% der seit 25 Jahren gesetzten Implantate sind heute noch im Mund unserer Patienten. Die Erfolgsrate hängt von den Lebensgewohnheiten des Patienten ab, dazu zählen v.a. Rauchen, Pflege und Ernährungsgewohnheiten. Weitere Faktoren sind die Position der Implantate, die Anzahl der gesetzten Implantate und auch der allgemeine Gesundheitszustand.
Implantate sind, belegt durch wissenschaftliche Dokumentationen über 40 Jahre, die sichersten Lösungen bei Zahnverlust.

Damit das auch für Sie gilt, ist in allen Phasen der Behandlung und auch danach eine gründliche Reinigung und Pflege der Implantate besonders wichtig. Kommen Sie regelmäßig zur Kontrolle (Recall) und Implantatreinigung in unsere Zahnarztpraxis. Wir kontrollieren und reinigen Implantate, Zähne und Zahnfleisch. Die professionelle, sehr aufwändige Implantatreinigung dauert zwar länger als die herkömmliche Zahnreinigung, trägt aber wesentlich dazu bei, dass Ihre Implantate lange halten.
Für eine lange Lebensdauer der Implantate ist es wichtig, dass diese – so wie die eigenen Zähne – regelmäßig gereinigt werden. Dazu müssen geeignete Hilfsmittel wie Zahnzwischenraumbürsten oder spezielle Zahnbürsten verwendet werden. Unerlässlich sind auch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt. Dabei werden die Schleimhaut und der Knochen um das Implantat kontrolliert, um Veränderungen zu erkennen und um rechtzeitig gegensteuern zu können. Ebenso unerlässlich sind professionelle Zahnreinigungsbehandlungen, die mit speziellen Instrumenten durchgeführt werden.
 
Rauchen schadet den Implantaten und verschlechtert die Prognose, daher sollte darauf gänzlich verzichtet werden.

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